Skip to Content
Montag, 6. November 2017 - 19.00 Uhr

Früher entwarfen Designer Gegenstände. Heute wird praktisch alles gestaltet: das Klima, Prozesse, Flüchtlingslager. Deshalb darf Design nicht nur nach ästhetischen, funktionalen und ökonomischen Gesichtspunkten bewertet werden; wir brauchen eine politische Designtheorie. Der Mensch ist gezwungen, die Bedingungen, unter denen er lebt, zu gestalten. Geschieht dies so, dass Handlungsoptionen reduziert werden, haben wir es mit Unterwerfung zu tun.

Montag, 13. November 2017 - 19.00 Uhr

Die Großstädte boomen, was aber passiert in Kleinstädten und auf dem Land? Welches Potenzial Baukultur für eine hohe Lebensqualität auch auf dem Land aufweist, zeigt der Baukulturbericht 2016/17 »Stadt und Land« mit Fokus auf mittel- und kleinstädtische sowie ländliche Räume. Auch in kleineren Gemeinden müssen im Spannungsfeld von Landschaft, Ortsbildpflege, Energieproduktion und Infrastruktur neue Zukunftsbilder entworfen werden.

Montag, 20. November 2017 - 19.00 Uhr

Was brauchen wir für ein gutes Leben, und was können wir einfach weglassen? Wie können wir die vorhandenen Ressourcen besser verteilen? Davon, wie wir diese Fragen beantworten, wird abhängen, ob es gelingt, die Entwicklung der Gesellschaft so zu »designen«, dass eine lebenswerte Zukunft für Alle möglich ist.

Mittwoch, 29. November 2017 - 19.00 Uhr

In unseren Städten leben viele Tiere, oft sogar mehr als in der umgebenden Landschaft. Sie nutzen die vorhandene Infrastruktur zur Nahrungssuche und Reproduktion. Durch Nachverdichtung gehen die vorhandenen Nischen und Grünräume jedoch zunehmend verloren. Dies führt zu einer Verdrängung der Tiere aus der Stadt, die auch durch Naturschutzgesetze nicht verhindert wird. Oft arbeiten Naturschutz und Bauplanung gegeneinander und nicht miteinander.