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Montag, 20. Juni 2016 - 19.00 Uhr

Menschen zu behausen ist ein erster Schritt ihrer sozialen Integration.
Architekt Kay Marlow berichtet über die kommunalen Vorgaben, örtlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklung des baulichen Konzepts für die Wohnsiedlung. Die Abkehr von Metallcontainern hin zur Holzmodulbauweise ist ein Schritt, um für die Geflüchteten eine wohnlichere Atmosphäre zu schaffen.

Mittwoch, 22. Juni 2016 - 19.00 Uhr

Täglich machen sich Menschen auf den beschwerlichen Weg nach Europa und nach Deutschland – auf der Flucht vor Gewalt, Hunger, Verfolgung, Armut, Naturkatastrophen. Wem es gelingt, die streng gesicherten Außengrenzen der EU zu überwinden, landet meist in überfüllten Notunterkünften an der Peripherie der Städte, ohne gesicherten Aufenthaltsstatus und ohne Chance auf gesellschaftliche Integration.

Donnerstag, 23. Juni 2016 - 19.00 Uhr

Der Historiker Jens-Uwe Fischer berichtet über die Kupferhäuser der Hirsch Kupfer- und Messingwerke. Kupferhäuser sind Fertighäuser mit Wänden und Dächern aus Kupferblech. Sie wurden 1931 auf der Internationalen Bauausstellung in Berlin vorgestellt. Infolge übernahm der vormalige Bauhausdirektor Walter Gropius die Leitung des Kupferhausprojektes. Doch dann kamen die Finanzkrise und die Machtübernahme der Nationalsozialisten – und die Kupferhäuser wurden zum "Umzugsgut" jüdischer Flüchtlinge.