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heim@welt

Heimat in einer Zeit, in der kaum noch jemand dort lebt, wo er geboren wurde – der Manager so wenig wie der jobsuchende Arbeiter oder der Flüchtling –, was soll das mehr sein als eine romantische Reminiszenz?

Oder ist Heimat in einer Zeit , in der Grenzen und lokale Traditionen durch den Prozess der Globalisierung sowie durch reale Wander-bewegungen entwertet werden, für die betroffenen Menschen als kulturelle, soziale und geistige „Verortung“ ein notwendiger Bezugspunkt fürs Überleben?   Die AG Stadtleben beteiligt sich mit dieser Veranstaltungsreihe an der aktuellen Debatte über den Begriff Heimat.   -          Was kann Heimat für eine durch hohe Mobilität gekennzeichnete Gesellschaft bedeuten? -          Welche Bedeutung hat die Auflösung fester biografischer Bezugspunkte (Religion, Familie, Beruf) auf das Heimatverständnis? -          Entfalten Stadt und Land unterschiedliche Qualitäten als Heimat? -          Welche Rolle spielen Möglichkeiten der Mitgestaltung des Lebensraums auf die Entwicklung des Heimatgefühls? -          Ethnische Gemeinschaften, Segregation und Parallelwelten: wie sieht der Weg in die säkulare Aufnahmegesellschaft aus? -          Entwickelt sich ein Heimatbegriff, der durch Heterogenität, Multikulturalität und Offenheit geprägt ist?   Wir wünschen anregende Abende und intensive Debatten