Hannover hat etliche Zeugnisse aus der Nachkriegsmoderne zu bieten. Vieles davon hat Qualität und funktioniert noch immer gut, aber die Hannoveraner reden eher ein wenig verschämt über ihre Stadt, da sie wenig Historisches aus der Zeit vor dem vor dem Krieg aufzuweisen hat. Die fünfziger Jahre werden gerne mit Begriffen wie „Nachkriegssünden“ belegt. Dennoch haben sich die Bürger in ihrer Stadt gut eingerichtet und sind Befragungen zufolge eigentlich ganz zufrieden.
Wir wollen genauer hinsehen und unterschiedliche Perspektiven einnehmen. Als Beispiele dienen uns die Wohnquartiere der Calenberger Neustadt, die deutlich mit dem Vorkriegszustand brechen, die großen Hillebrechtschen Verkehrsachsen wie Lavesallee und Leibnizufer und als Einzelobjekt das ehemalige Kaufhaus Magis am Kröpcke.
Kostenbeitrag: 3,-- Euro
Veranstaltungsrahmen: Die Zeit, der Ort, die Baukultur . Qualitäten der fünfziger Jahre